Qualitätsmerkmale unserer Ställe

Qualitätsmerkmale unserer Ställe

 

  •  Korpus aus 21 mm starkem Fichten Massivholz (Rauhspund / Nut und Feder), gehobelt und getrocknet oder aus Plattenwerkstoffen (   Siebdruck braun oder weiss, OSB, Spanplatte etc.)
  •  Türen aus Massivholzleisten (Fichte) 5 x 2 cm gedübelt und verleimt
  •  Ausgestattet mit Draht 19x19x1,35  (auf Wunsch auch mit 12,7×12,7×1,05mm)
  •  Scharniere 4 x 5 cm / 7 x 5 cm
  •  Türriegel 40 mm (auf Wunsch auch mit Vorreiber)
  •  Lehnert Kotwannen 4 mm
  •  Türen und Front sind geschliffen – alle Kanten sind leicht gebrochen

 

Hinweise

 

Die Ställe haben standardmäßig ein Sockelbrett von 7cm.

Die Kotwannenklappen sind 10,3cm hoch.

Bei Kotwannen 100x80cm oder 100x100cm sind die Kotwannenklappen 12,3cm hoch

Bei Ställen mit Kotwannen und Lattenrosten 15,5cm bzw. 17,5cm hoch.

Um die Kotwannenklappe 180° öffnen zu können muss der Stall unterlegt werden.

Füße oder Kanthölzer sind extra zu bestellen.

Auf Wunsch können wir das Sockelmaß von 7cm bei der Herstellung ändern.

 

Die Kotwannen haben eine Höhe von 10cm

Kotwannen 100x80cm und 100x100cm haben eine Höhe von 12cm.

Sondermaßkotwannen können auf Wunsch bestellt werden.

 

Außendächer und Dacheindeckungen müssen auch bei fertig montierten Ställen selbst montiert werden.

 

Unsere Bausätze werden in der Werkstatt größtenteils einmal zusammengebaut um die Maßgenauigkeit sicherzustellen.

Die Bausätze bestehen z.B bei einem 6 Boxen Stall aus 13 Teilen + Türen und Klappen und Sonstiges Zubehör.

Der Aufbau ist vergleichbar mit einem Möbel.

 

Nach dem Transport von fertig montierten Ställen kann es ggf. vorkommen, dass die beweglichen Teile

( Türen, Klappen etc. ) nachgestellt werden müssen.

Bei Massivholzställen oder Ställen mit Massivholzfronten können geringe Maßtoleranzen auftreten.

 

 

Holz ist ein natürlicher Rohstoff

 

Jeder Baum ist einzigartig und Holz ist ein zeitloses Naturprodukt, welches von physikalischen Grundgesetzen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit maßhaltig beeinflusst wird. Dieser natürliche und rustikale Charakter, der den besonderen Reiz von Holz ausmacht, bedingt jedoch auch gewisse Einschränkungen bei der Beschaffenheit der Produkte, die bewusst in Kauf genommen werden müssen. Trotz sorgfältigster Materialauswahl und modernster Fertigungsmethoden müssen bei Holz die dargestellten Besonderheiten, die in der Praxis immer wieder zu beobachten sind, akzeptiert werden. Diese Merkmale sind unbeeinflussbare Eigenschaften des Werkstoffes Holz, sie können nicht reklamiert werden.

 

Wuchs, Farbe, Struktur und Maserung sind bei jedem Baum einzigartig. Abweichungen sind holzbedingt und stellen keinen Reklamationsgrund dar. Ein minimales Wachsen, Schwinden oder Verziehen ist auch beim Endprodukt möglich!

Die naturgegebenen Eigenschaften, Unterschiede und Merkmale sind daher stets zu beachten. Insbesondere sind die biologischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften bei der Verwendung zu berücksichtigen. Die Bandbreite natürlicher Farb-, Struktur-,  und sonstiger Unterschiede innerhalb einer Holzart gehört zu den natürlichen Eigenschaften des Naturproduktes Holz und stellt keinen Reklamations- und Haftungsgrund dar.

 

Farbunterschiede sind kein Qualitätsmangel. Sie entstehen durch verschiedene Holzfeuchte, Holzarten, Holzstrukturen, Standort der Herkunft und wachstumsbedingten Einflüssen. Diese

Farbunterschiede können sich durch verschiedene Witterungseinflüsse (Sonne, Regen) nach einiger

Zeit wieder ausgleichen.

 

Risse und Verwerfungen des Holzes sind vom Produzenten und Händler wenig zu beeinflussen, da diese ein natürlicher Prozess des Holzes sind und sich nicht vermeiden lassen. Auch durch sorgfältigste Rohholzauswahl lässt sich dieser Effekt nicht verhindern. Trockenrisse sind grundsätzlich zulässig, da die statischen Eigenschaften und die Haltbarkeit von Holz nicht negativ beeinflusst werden. Länge, Tiefe und Breite dieser Trockenrisse unterliegen keinerlei Beschränkungen! Leichte Krümmungen und Verdrehungen sind ebenfalls zulässig.

 

Rauigkeit, Splinte, Faserausrisse – Beim Hobeln und Fräsen sind trotz hoher Sorgfalt und scharfer Werkzeuge raue Stellen, Splinte und Ausrisse – insbesondere im Bereich von Ästen oder entgegen der Bearbeitung gerichteten Holzfasern, nicht immer zu vermeiden.

 

Astbildung gehört zum natürlichen Erscheinungsbild von Holz und variiert hinsichtlich der Anzahl und Maserung. Trotz sorgfältiger Qualitätskontrolle können gelegentlich ausfallende Äste leider nie ganz vermieden werden und stellen keine Qualitätsminderung dar.

Harzaustritte sind völlig normal und nicht vermeidbar. Dieses kann Monate nach der Verarbeitung noch auftreten und ist kein Mangel, sondern eine natürliche Eigenschaft. Ebenso ist der Austritt von Gerbsäure (z. B. bei Eiche) ein natürlicher Prozess und kein Mangel.

 

Markröhre – Diese Röhre ist die zentrale Röhre im Baumstamm innerhalb des ersten Jahresringes. Sie weicht durch dunklere Farbe sowie Struktur vom umgebenden Holz ab. Bei der Verarbeitung des Holzes kann diese ganz oder teilweise sichtbar werden. Auch dieses Merkmal ist eine natürliche Eigenschaft.

 

Schimmel- und Stockflecke ist eine schwarz-graue Verfärbung der Holzoberfläche, welche vor allem in warmen Jahreszeiten auftreten kann. Sie entstehen auch, wenn das Holz nicht ausreichend belüftet wird. Diese kleinen Kristalle befallen lediglich die Oberfläche des Holzes und sind mit Wasser und Bürste oder Abschleifen einfach zu entfernen. Sie sind nicht holzzerstörend, beeinträchtigen nicht die Stabilität und die Imprägnierung des Holzes und sind nicht gesundheitsgefährdend. Ebenso entsteht vorzugsweise bei feuchtem Holz die Gefahr der Metallkorrosion und der Verfärbung insbesondere auch durch Mörtelspritzer.

 

Das Farbspiel des Holzes entsteht durch die individuelle Form, Farbe sowie Maserung nach der Verarbeitung, denn Holz ist kein Kunststoff. Durch Verwitterung kann sich dieses nach einiger Zeit angleichen.